Dr. Theis & Partner

Real-Life

Real-Life-Prinzip

Unser Real-Life-Ansatz kommt bei einer Reihe von Aktivitäten (z.B. KVP, Schulungen, Projektmanagement, Nachwuchs-Förderung) zur Anwendung.
Konkret bedeutet dies, dass gemeinsam mit Experten des Unternehmens ein vorhabensspezifisches Konzept für bestimmte Zielgruppen im Unternehmen erstellt wird, das ein echtes Miteinander und nicht nur ein Nebeneinander darstellt. Dieses Konzept wird dann auch gemeinsam mit diesem/n Experten in form von Workshops für die jeweilige Zielgruppe durchgeführt.
In diesen Workshops bearbeiten die Teilnehmer ausgewählte Aufgaben bzw. aktuelle Probleme. Zugleich werden aber auch zu Grunde liegende Einstellungen und Verhaltensweisen reflektiert, “richtige“ Einstellungen und Verhaltensweisen thematisiert bzw. entwickelt und die Teilnehmer motiviert, diese Denkweisen zu praktizieren.
Dieser hohe Praxisbezug bei der Bearbeitung der Aufgaben, verbunden mit der Reflexion von Einstellungen und Verhaltensweisen, bewirkt eine gute Umsetzung und ebenfalls nachhaltiges Lernen.

Real-Life bei Schulungen

Auch in „normalen“ Schulungen, z.B. der Schulung in Problemlösetechniken, arbeiten die Teilnehmer mit ihren eigenen Problemen. Dabei lernen sie die Methodik und bekommen das Handwerkszeug für die effiziente Anwendung der Methoden in ihrer Alltags-Praxis, ohne nach der Rückkehr an ihren Arbeitsplatz allzu tief in das Loch der üblichen „Transfer-Lücke“ zu fallen.

Real-Life bei der Qualität

Gemeinsam mit dem QM-Leiter werden in Workshops mit ausgewählten Führungskräften und Mitarbeitern vorbereitete tagesaktuelle Probleme bearbeitet. Bei der Fehleranalyse werden auch Einstellungen und Verhaltensweisen reflektiert, die zu dem Qualitätsproblem geführt haben, “richtige“ Einstellungen und Verhaltensweisen werden thematisiert und die Teilnehmer motiviert, diese qualitätsbewusstes Denken und Handeln zu praktizieren.
Bei Workshops mit Führungskräften wird deren Rolle im Hinblick auf Null-Fehler reflektiert. Sind sie wirklich Vorbild für ihre Mitarbeiter? Sind sie glaubwürdig beim Kommunizieren von Qualitätsverbesserungsprogrammen? Und arbeiten sie konsequent auch an Qualitätsproblemen, die nicht durch sachlich-fachliche Probleme entstehen, sondern z.B. durch Kommunikation - einer Fehlerursache ersten Ranges!

Real-Life bei Projekt-Improvement-Aktivitäten (Projektmanagement)

Wenn es in einem Projekt Probleme gibt, sind viele Ursachen bei den Mitarbeitern bekannt. Diese sind aber deswegen noch lange nicht gelöst, weil das Management möglicherweise eine ganz andere Perspektive hat, ganz andere Notwendigkeiten sieht oder bestimmte Dinge einfach nicht hören will.
Aber auch die Mitglieder des Projektteams sehen aber bestimmte Ursachen nicht: eigene Einstellungen, die zu bestimmten Problemen führen, eigene Verhaltensweisen, die eine schwierige Situation noch weiter erschweren, eigene Empfindlichkeiten, die eine offene Kommunikation verhindern, eigene Defizite, die gute Problemlösungen vermindern.
All diese projektrelevanten Faktoren, werden nicht als theoretische Probleme besprochen, sondern in der realen Situation im Projekt (“real-life“), d.h. bei ihrem Auftreten thematisiert, reflektiert und bearbeitet. Dadurch wird ein Lern- und Verbesserungsprozess initiiert und implementiert, der auf die Wurzeln der Schwierigkeiten abzielt.

Real-Life bei Nachwuchsförderung

Real-Life bei der Entwicklung von Nachwuchskräften bedeutet Entwicklung durch Arbeit an geschäftlichen Aufgaben - integriert in ein Qualifizierungsprogramm.
Konkret: Eine Gruppe qualifizierter Software-Entwickler soll zu Projektleitern weiterentwickelt werden. Dazu ist ein Qualifizierungsprogramm mit fachlichen Bausteinen (Prozess der Software-Entwicklung, QS im Projekt, Reviews, Konfi-management, etc.) erstellt und mit “weichen Themen“ (Projektmanagement, Führung, Teamarbeit, Konflikbewältigung in Projekten) kombiniert.
Wir nehmen (als beobachtende Teilnehmer) an den fachlichen Schulungen teil und erleben die Teilnehmer in ihrer Art zu lernen, zu kommunizieren und zu kooperieren. Dieses Team wird dann über den Verlauf des Projektes begleitet: beginnend von der Projektauswahl bzw. -definition bis zum Abschluss. Während des Projektverlaufs werden reale und relevante Situationen (d.h. Situationen mit Lernpotenzial) aufgegriffen und besprochen. Dabei wird auf fachliche Inhalte zurückgegriffen und es werden Inputs (z.B. zu Projektführung oder Konfliktlösung) beigesteuert, damit die Teilnehmer ihr eigenes Verhalten, tieferliegende Ursachen von gut oder schlecht verlaufenden Situationen verstehen und andere Vorgehens- und Verhaltensweisen entwickeln können. Durch diese Integration von Qualifizierung, Begleitung, Reflexion und Ausprobieren am “praktischen Fall“ erwerben die Teilnehmer ein viel tieferes Verständnis von dem, was in der Praxis wirklich abläuft. Dadurch ist ein wesentlich höherer Transfer geleistet, als dies in üblichen Schulungen oder der üblichen Praxis möglich ist.